Berlin, die 90er

Historischer Stadtplan der Subkultur
der Nachwendezeit


Dieses Haus war einmal der Eimer… in dem engen Hinterhof war der Eingang zur Maibar…
und hier machte der Tresor auf...

Berlin in den 90ern: Es gab ein bißchen Sozialismus und Freiheit und alle konnten mit ihrem kleinen Geld feiern gehen oder sich bei Jutta Weitz in der WBM eine Ladenwohnung holen und eine halblegale Bar aufmachen.
Mitten in der neuen Hauptstadt standen genug leere Häuser rum, um besetzt und bespielt zu werden. Es noch genug vom Kapitalismus verschonte Räume, so dass Subkultur in manchen Ecken der Stadt Mainstream wurde.
Manche Clubs überlebten und wurden Aushängeschilder der Stadt – die ganzen anderen temporären Galerien, trashigen Wochentagsbars und radikalen Projekträume machten Platz für Neues.

War eine andere Zeit – unser Stadtplan zeigt sie.
Viel Spaß damit.