Club-ABC

103 (1) Mitte, Friedrichstr. 103 C4 ∙ (2) Mitte, Oranienburger Str./Monbijoustr. B4 ∙ Der erste Laden war eine typische illegale Bar in der Friedrichstraße, der Amüsiermeile der 20er Jahre. Beim zweiten im Haupttelegrafenamt war das ganze schon hipper.
8mm Bar Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 177 B5 ∙ vormals TBC-Bar
90 Grad Schöneberg, Dennewitzstr. 37 D3 ∙
Benannt nach dem rechten Winkel, den Denne-witz- und Kurfürstenstraße bilden, war der hedonistische Club in den 90er Jahren eine feste Adresse. Zum Ende des Jahrzehnts wechselten Besitzer und die Ausrichtung änderte sich in Richtung Promitreff – selbst Angela Merkel biederte sich dort an die vermeintliche Szene an.
A-Bar Kreuzberg, Adalbertstr. D5 ∙ Anfang der 90er wurde in der Kellerbar auf dem östlichen Teil der Adalbertstraße die ersten Berliner Breakbeats gespielt. An der Bar gab es Bier und Joints.
Abraxas Charlottenburg, Kantstr. 134 D1
Ackerkeller Mitte, Ackerstr. 12 B4 ∙ Nicht wirklich szenig, war der Ackerkeller ein entspannter Laden für die alternative schwul-lesbische Gesellschaft. Aufgespielt wurde Tanzmusik.
Acud Mitte, Veteranenstr. 21 B5 ∙ Das Acud war einer der ersten Nachwende-Mitte-Läden. Von einem Kunstverein gegründet wurden von 1991 an neben dem klassischen Kellerclub Galerie, Kino und Theater erschaffen.
After Eight Kreuzberg, Oranienstr. 3 D6 ∙
Punktreff in SO36
Aktionsgalerie Mitte, Gr. Präsidentenstr. 10 C5
Die Aktionsgalerie war oben Bar und im Keller Raum für Ausstellungen, die Spass machten. Außerdem gabs noch lange den melancholisch machenden Blick auf die letzten unsanierten Fassaden am Hackeschen Markt. Ca. 1998 gings zu Ende und mit dem Umzug in die Auguststraße war der Flair weg.
Alte Tankstelle Treptow, Puschkinallee E7
Anderes Ufer Schöneberg, Hauptstr. 157 E3 ∙
Schwule Läden waren bis in die 70er Jahre in Berlin hinter Vorhängen, vernagelten Fenstern und Gucklöchern verborgen – bis Gerhard Hoffmann und Reinhard von der Marwitz das
Andere Ufer 1977 eröffneten, in das man durch die Ladenfenster einen Blick auf das schwul-lesbische Geschehen werfen konnte.
David Bowie bezahlte einst die von Schwulenhassern eingeschlagene Ladenscheibe.
Ankerklause Neukölln, Maybachufer/Kottbusser Brücke D5 ∙ Mitte der 90er machte an der Kottbusser Brücke in der ehemaligen Schifferskneipe ein Laden auf, mit dem der Begriff Easy Listening verbunden bleibt. Insbesondere am Dienstag trafen sich junge Menschen zum Trinken, Amüsieren und gegenseitigen Kennenlernen.
Anorak Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 14/15 A5
Arcanoa Kreuzberg, Zossener Str. D4 ∙ Handwerklich und ästhetisch ambitioniert mit einem Tresen aus Grabsteinen, in den ein Bächlein integriert war. Geholfen beim Aufbau haben u. a. die Dead Chickens.
Arena Treptow, Eichenstr. 4 D7 ∙ Mit der Arena gibt es auf einmal unmittelbar an Kreuzberg grenzend eine Konzertlocation mit einem Fassungsvermögen zwischen Huxleys und Deutschlandhalle. Falk Walter schuf in direkter Nachbarschaft des ehemaligen Straßenbahndepots auch den Arenaclub, das Veranstaltungsschiff Hoppetosse, den Club der Visionäre und die Escobar.
Arenaclub Treptow, Eichenstr. 4 D7 ∙ Neben der riesigen Arena wirkt der verwinkelte Club für knapp 1000 Leute sehr intim.
Assel Mitte, Oranienburger Str. 13 C4
Autoput Friedrichshain, Glatzer Str. C7 ∙
Absturzladen
b-flat Mitte, Rosenthaler Str. 13 B5
Bad Kleinen (1) Mitte, Dircksenstr./Rochstr, S-Bahn-Bogen C5 ∙ (2) Mitte, Krausenstr. C4 ∙ Gesoffen wurde überall, aber im Bad Kleinen entstand dabei eine besonders angenehme, trashige Atmosphäre.
Ballhaus Tiergarten Tiergarten, Perleberger Str. 62 B3
Bandito Rosso Prenzlauer Berg, Lottumstr. 10a B5
Bar 25 Mitte, Holzmarktstr. 25 C6 ∙ Von 2004 bis 2010 gab es an der Spree den Laden der Nullerjahre.
Bar, die Kreuzberg, Skalitzer Str. 38 D6
Barack Mitte, Linienstr. 41 B5
Barbie Bar Kreuzberg, Mehringdamm 71 E4
Basement Eimer Mitte, Wilhelm-Pieck-Str. 172 B4
Bassy Cowboy Club (1) Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 117 A5 ∙ (2) Mitte, S-Bahn-Bogen 158 C4
Bastard Mitte, Kastanienallee 7-9 A5
Beat Club Mitte, Wilhelm-Pieck-Str. 109 B5
Begine Schöneberg, Potsdamer Str. 139 D3 ∙ Eine verruchte Lesbenbar – heißt es.
Bellmann Kreuzberg, Reichenberger Str. 103 D6
In diesem Treffpunkt der Kreuzberger Boheme gab es schon immer professionelles Barpersonal und früher auch russische Küche.
Bergstübl Mitte, Veteranenstr. 26 B5
Besenkammer Mitte, Alexanderplatz C5
Besetzereck Kreuzberg, Oranienstr. D5
Bibabo Wilmersdorf, Pfalzburger Str. 5 D1
Bibo Bar Prenzlauer Berg, Lychener Str. 12 A5
Bienenkorb Mitte, Dircksenstr. 41 C5
Bierhimmel Kreuzberg, Oranienstr. 183 D5
Big Eden Charlottenburg, Kurfürstendamm D1
Die Discothek aus den 60ern mit scheinbar Original-Interieur wurde nach dem sie im Laufe der Jahrzehnte immer weiter verprollte zum Ende hin wieder eine angesagte Location für die (Sub-)kultur mit z. B. Konzerten von Herrn Rocko Schamoni. Sehenswert war der Weg zum Klo – gepflastert mit Dutzenden von Zeitungsausschnitten der Berliner Boulevardpresse zu den ständig stattfindenden Misswahlen und natürlich dem Berliner Playboy Rolf Eden himself.
Bla Bla Prenzlauer Berg, Sredzkistr. 19a A5 ∙ Klassischer kokslastiger Absturzladen.
Blackgirlscoalition Friedrichshain, Samariterstr. 32 C7 ∙ Richtig queer-trashig dank Gastgeberin Paisley Dalton
Blaue Tanten Friedrichshain, Schreinerstr. C7
Blechkiste Kreuzberg, Mittenwalder Str. E4 ∙ Der Kreuzberger Laden hatte keinen Namen und wurde neben Blechkiste u. a. Mittenwalder, Blechladen oder auch Bar zum einbeinigen homosexuellen Schuhfetischisten genannt.
Der Laden war ein Kind der 80er mit netten Features wie einem Klappenautomaten, aus dem man neben allem möglichen Kram auch ein Päckchen Speed für 5 Mark ziehen konnte. Legendär ist das große Tequila-Kampftrinken im Juli 1989. Die überschaubaren Regeln: 20 Mark Startgeld, alle 5 Minuten ein Tequila – wer nicht trinkt, fliegt raus. Das war noch professionelles Trinken. Der Gewinner kam auf 42 Tequilas. Auf youtube kann man sich das Geschehen in einem sehenswerten Film anschauen.
Bleibar Prenzlauer Berg, Fehrbelliner Str. 5 B5
Blockschock Kreuzberg, Heinrichplatz D5
Blumenbar Mitte, Schillingstr. C5 ∙ siehe Glam
Blumenladen Mitte, Kronenstr. C4 ∙
Im Bermudadreick gelegener, schummriger Laden mit Separees aus dunklem Holz.
BMB Mitte, Dircksenstr. 40 C5
Boogaloo Mitte, Köpenicker Str. 76 C5 ∙
Black-Music-Club an dem Ort, wo vorher der Walfisch und später der Sage war.
Boom Mitte, Rosenthaler Str. 40/41 C5
Boudoir Mitte, Brunnenstr. 192 B4
Brasilianer Mitte, Mauerstr. 15 C4 ∙ Offiziell hieß er Sabor de Favela
Buchhandlung Mitte, Tucholskystr. 32 B4
Bügelbar Mitte, Auguststr. 75 B4
Bum Bum Boogie Mitte, Almstadtstr. 24 B5
Bunker Mitte, Albrechtstr. C4 ∙ Der Bunker
Busche, die (1) Friedrichshain, Warschauer Platz D6 ∙ (2) Friedrichshain, Mühlenstr. D6 ∙ Ursprünglich in der Buschallee in Weißensee zu Hause, war die Busche seit Mitter der 80er ein wichtiger queerer Partytreff – also schon bevor es das Wort „queer“ gab.
c-base (1) Mitte, Oranienburger Str. 2 C5 ∙
(2) Mitte, Rungestr. 20 C5 ∙ Vor Milliarden Jahren ist ein riesiges Raumschiff auf die Erde gestürzt, dessen Trümmer unter der Berliner Innenstadt liegen und dessen Spitze der Fernsehturm ist. Die Mitglieder von c-base haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Raumschiff und dazugehörige Lebensformen zu untersuchen. Früher wurde hier auch feste gefeiert.
Cafe Alibi Kreuzberg, Oranienstr. 166 D5
Cafe am neuen See Tiergarten, Lichtensteinallee C2
Cafe Anal Kreuzberg, Muskauer Str. 15 D6
Cafe Anfall Kreuzberg, Gneisenaustr. 64 E5 ∙ Treffpunkt des linken Kreuzbergs. 1993 wurde hier Florian Vogelfrey vom Ramm-Theater am Tresen erschossen. Der Täter Maxim Prabhu floh 1997 aus der Bonhoeffer-Klinik und wurde erst 2002 in Venezuela gestellt.
Cafe Belmont Schöneberg, Kurfürstenstr. 107
D2 ∙ Im Ambiente der 80er Jahre findet man hier nach wie vor rund um die Uhr Partner, um Backgammon, Schach oder Karten zu spielen. Helmut Krausser schrieb eine Kurzgeschichte darüber, wie er hier in den 90ern seinen ersten Literaturpreis verspielte – immerhin 10.000 DM.
Cafe Central Schöneberg, Nollendorfplatz 3-4 D3 ∙ Auch Konzerte von Bands wie den
17 Hippies oder Subway to Sally.
Cafe Einfall Kreuzberg, Wiener Str. D6 ∙ Hier arbeitete Ende der 80er Herr Lehmann hinterm Tresen.
Cafe Gräfe Kreuzberg, Gräfestr. 18 E5
Cafe Ici Mitte, Auguststr. 61 B4
Cafe Jenseits Kreuzberg, Oranienstr. 15 D5
Cafe Lampion Prenzlauer Berg, Knaackstr. 54 B5 ∙ Puppentheater und Künstlerkneipe
Cafe Lila Kreuzberg, Katzbachstr. E4
Cafe M Schöneberg, Goltzstr. 33 D3
Cafe Moskau Neukölln, Maybachufer D6
Cafe Moskau Mitte, Karl-Marx-Allee 34 C5 ∙ Der Bau – ein Höhepunkt der DDR-Moderne aus den 60ern – stand lange leer und sah gut aus. Erst zur Jahrtausendwende wurde er u. a. vom WMF und GMF bespielt. Auf dem Dach hebt eine Kopie des Sputniks ab – ein Geschenk der Sowjetunion.
Cafe Nadine Mitte, Große Präsidentenstr. 10 C5 Cafe Nord Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee/Wichertstr. A5
Cafe Peking Prenzlauer Berg, Kastanienallee A5
Cafe Rosa Lux Prenzlauer Berg, Lottumstr. 9 B5 ∙ Später das Freudenhaus
Cafe Schwarze Pumpe Mitte, Choriner-/Fehrbelliner Str. B5
Cafe Swing Schöneberg, Nollendorfplatz 3-4 D3
Cafe Warschau Neukölln, Sonnenallee 27 E6
Cafe Westphal Prenzlauer Berg, Kollwitzstr. 64 B5
Cafe Zapata Mitte, Oranienburger Str. 54-56 B4
Casino (1) Mitte, Weinmeisterstr. E5 ∙ (2) Mitte, Backfabrik B5 ∙ (3) Mitte, Mühlenstr. 26-30 D6
Chez Konrad Charlottenburg, Adenauerplatz D1
Clärchens Ballhaus Mitte, Auguststr. 24 B4
Club Culture Houze Kreuzberg, Görlitzer Str. 71 D6
Club der Visionäre Treptow, Puschkinallee
Club for Chunk Mitte, Linienstr. B5 · Hinterm Eimer ging es in einer Baracke eine wirklich steile Treppe hinunter in den Club. Wenn tschechischer Absinth ausgeschenkt wurde, merkte sich der Barmann von jedem der zahlreichen Gäste die Anzahl der schon getrunkenen Gläser (maximal drei).
Club Leger Mitte, Littenstr. 106/107 C5
Conmux Friedrichshain, Simon-Dach-Str. 35 C7
Cookies (1) Mitte, Auguststr. 26b B4 ∙ (2) Mitte, Auguststr. 36 B5 ∙ (3) Mitte, Kalkscheune C4 ∙ (4) Mitte, Postfuhramt B4 ∙ (5) Mitte, Backfabrik B5
Crash 2 Kreuzberg, Willibald-Alexis-Str. E4
Cream Kreuzberg, Falckensteinstr. 48 D6 ∙ Heute residiert hier das Watergate.
Cri du Chat Schöneberg, Joachimstaler Str. D2 ∙ Die Legende besagt, dass abends vor der Öffnung des Ladens zwischen Personal und Chef folgender Dialog durchgespielt wurde: Und seid ihr alle gut drrauff? − Najaa, geht so... − Musst du Koks nehmen, dann bist du gut drauf. Dazu wurden dann die entsprechenden Briefchen verteilt...
Cu Club Kreuzberg, Pücklerstr. 34 D6 ∙ Später war hier der Privatclub.
DaimlerChrylser Mitte, Wilhelm-Pieck-Str. 161 B4
Dandy Club Kreuzberg, Urbanstr. 64 E5
Darmwäsche Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 224 B6
Deep Prenzlauer Berg, Prenzlauer Allee B5
Deli Friedrichshain, Schillingbrücke C6 ∙ In Erinnerung bleibt das große Lagerfeuer, das in kalten Winternächten die verstrahlten Gäste erwärmte.
Delicious Doughnuts Mitte, Rosenthaler Str. 9 B5
Dienstagsbar Mitte, Steinstr. B5
Dirt Mitte, Wilhelm-Pieck-Str. 230 B4
Discount Mitte, Gartenstr./Tieckstr. B4
DNC Charlottenburg, Damaschkestr. (nicht auf der Karte)
Donnerstagsbar (1) Friedrichshain, Frankfurter Allee C7 ∙ (2) Friedrichshain, Pettenkofer Str. C7
drugstore Schöneberg, Potsdamer Str. 180 D3
Dschungel Charlottenburg, Nürnberger Str. 53 D2 ∙ Auch wenn der Dschungel bis 1993 existierte, hatte er seine Hochzeit in den 70er und 80er Jahren. David Bowie, Nick Cave und Iggy Pop verbreiteten internationalen Glamour, Ben Becker und Blixa Bargeld eher lokalen. Die weniger prominenten Berliner blieben entspannt – wenn sie denn reinkamen.
Duncker Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 64 A5 ∙ Der ehemalige Jugendklub stellte 1989 auf Indie und Gothic um und blieb sich damit bis heute treu.
Ecstasy Schöneberg, Hauptstr. 30 E3 ∙ Disse und Konzertladen (z. B. die Krupps).
Eimer Mitte, Rosenthaler Str. B5 ∙ Die Berliner denken von sich ja, dass sie nicht zu toppen sind, was das Konsumieren von Pulvern und Flüssigkeiten angeht... Margaret Thatcher-gestählten Engländern konnte man da nicht kommen. Die schafften mindestens dreimal soviel weg. Das konnte beobachtet werden als sich Spiral Tribe im Eimer einquartierte. Dass der Laden sich so lange halten konnte, verdankt er der WBM-Mitarbeiterin Jutta Weitz.
Elektro Mitte, Mauerstr. 15 C4
Ellis Bierbar Kreuzberg, Skalitzer Str. 102 D6 ∙ Schon in der Weimarer Republik war Ellis Bierbar ein Treffpunkt für Schwule.
endart Galerie Kreuzberg, Oranienstr. 36 D5
Enzian Kreuzberg, Yorckstr. 77 E4
Erdbeer Mitte, Linienstr. 223 B5
Eschschloraque Mitte, Rosenthaler Str. 39 B5-C5 ∙ Einer der ganz wenigen Mitte-Läden, die überlebten – dank der Eigentumsverhältnisse im Central-Hof.
Escobar Treptow, Eichenstr. 4 D7
Escobar 2000 Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 176 B5
E-Werk Mitte, Wilhelmstr. D4 ∙ Und dann war irgendwann das E-Werk da: Professioneller, teurer, schnell auch internationaler. Anekdoten über die Türprobleme, selbsherrlich werdende DJs, den Drogenwechsel von Ecstasy zu Koks und das Geld, das auf einmal da war, kann man hervorragend im Buch Der Klang der Familie nachlesen.
Ex Kreuzberg, Gneisenaustr. 2 E4
Exil Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer 44 D5 ∙ In den 70er und 80er Jahren Treffpunkt der Berliner Boheme – gegründet von „Ossi“ Wiener, einem der Aktionskünstler, die Ende der 60er aus Wien fliehen mussten und der auch die Paris-Bar schuf.
Ex´n´Pop (1) Schöneberg, Schwäbische Str. E3 ∙ (2) Schöneberg, Mansteinstr. 14 E3
Exit Mitte, Brückenstr./Gertraudenstr. C5 In dem inzwischen abgerissenen, expressiven Bau – dem Ahornblatt (u. a. von Ulrich Müthe) – wurde das Exit der erste typische Afterhour-Club.
Ex-Kreuz-Club Mitte, Albrechtstr. 24 C4
Fallgrube Kreuzberg, Pücklerstr. D6
FC Magnet Mitte, Veteranenstr. 26 B5
Fehre 6 Prenzlauer Berg, Fehrbelliner Str. 6 B5
Fettecke Mitte, Neue Grünstr. 15 C5
Feuermelder Friedrichshain, Boxhagener Platz C7 ∙ Der Name geht zurück auf einen Feuermelder, der an der Ecke stand, und vor dem sich diejenigen betranken, die in der Eckkneipe nicht zugelassen wurden. In den 90ern wurde der Laden im Retro-Punk-Stil neueröffnet.
Ficken 3000 Kreuzberg, Urbanstr. 70 E5 ∙ Vormals residierte hier ein Laden mit dem ebenfalls hübschen Namen Hoppla, Sir.
Finks Mitte, Marienstr. 3 C7
Fischbüro Kreuzberg, Wrangelstr. 95 D6
Fischlabor Schöneberg, Frankenstr. 13 E3 ∙ Der Nachfolger des Fischbüros und Teil des Dimitri-Hegemann-Imperiums war eine Keimzelle der DJ-Szene.
Fischladen Friedrichshain, Rigaer Str. 84 C7 · Der Laden für die große Sause im Nordkiez.
Fleisch und Wurst Mitte, Wilhelm-Pieck-Str. 99 B5
Flittchenbar Friedrichshain, Straße der Pariser Kommune D6 ∙ Im Maria veranstaltete Christiane Rösinger Mittwochs die Flittchenbar.
Flow Mitte, Tucholskystr. B4
Fotoshop Mitte, Invalidenstr. 1 B4 · Auf 20qm wurde hier immer wieder fein aufgelegt und gefeiert.
Franz-Club Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 36 A5 · 1970 gegründet, wurde der Jugendklub Erich Franz schnell beliebt in der Ost-Berliner Musikszene. Nach der Wende wurde hier dann gesamtberlinerisch getanzt und gebaggert.
Freie Int. Tankstelle Prenzlauer Berg, Schwedter Str./Templiner Str. B5
Freitagsbar Mitte, Gormannstr. 23 B5
Freitagsbar Mitte, Steinstr. 28 B5
Freudenhaus Prenzlauer Berg, Lottumstr. 9 B5
Friseur Mitte, Kronenstr. 3 C4 ∙ Der Friseur
Frontkino Kreuzberg, Waldemarstr. D5 ∙ Kunst, Parties, Performances – und Nan Goldin photographiert das Ganze in den 80ern. Betreiber Dieter wird dann von der „Kiezmiliz“ vertrieben, wegen dem Anfang vom Ende aller Kreuzberger Seligkeit durch Hedonismus und Kommerz.
galerie berlintokyo Mitte, Rosenthaler Str. 38 C5
Garage Mitte, Holzmarktstr. 19-24 C6
Geburtstagsclub Prenzlauer Berg, Am Friedrichshain 33 B6
Glam (1) Mitte, Invalidenstr. 118 B4 ∙ (2) Mitte, Schillingstr. C5
Glaswerk Friedrichshain, Stralau D7
Globus Mitte, Leipziger Str. 126-128 C4
Glowing Pickle Mitte, Brunnenstr. 192 B4 ∙ Vollgestopft mit medizinisch-technischen Apparaturen. Der Name wurde von einem Experiment abgeleitet, bei dem eine saure Gurke unter Strom gesetzt wurde.
Gogo-Bar Mitte, Neue Schönhauser 2 B5
Golden Gate Mitte, Schicklerstr. 4 C5
Goldmine Mitte, Dircksenstr. 37 C5
Goldmund Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 176 C5
Golgatha Kreuzberg, Viktoriapark E4
Grüne Hölle Mitte, Neue Grünstr. 15 C5 ∙ Das Haus war von einigen Punks mit Hilfe ihrer Sozialarbeiter übernommen worden und diese veranstalteten sowohl Technoparties als auch Hardcore- und Metalkonzerte (dann hieß der Laden eben Fettecke) in einer postmateriellen Atmosphäre.
Hackbarths Mitte, Auguststr. 49a B5
Hafenbar Mitte, Chausseestr. 19 B4
Hafen Schöneberg, Motzstr. D2
Hangar Friedrichshain, Markgrafendamm D7 ∙ Die Gegend um den Markgrafendamm hat sich schon relativ früh als alternative Clublocation etabliert – einer der ersten Läden war der Hangar, in dem ein alternatives, gestandenes Feierpublikum verkehrte.
Haus 13 Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 177 B5 · Auf dem Pfefferbergareal gab es im Lauf der Zeit einige unterschiedliche Läden. Im Haus 13 gab es eine zeitlang halbwegs unkommerzielle Tanzveranstaltungen unter der Woche.
Haus der jungen Talente Mitte, Klosterstr. 68-70 C5 ∙ Gegründet nach dem Wiederaufbau des Palais 1954 und betrieben von der FDJ, wurde das Haus seit den 80ern auch zu einem Ort für experimentelle Kunst. 1988 fand hier die Reihe „Demokratieübungen“ statt, in deren Rahmen u. a. Markus Wolf auftrat und für Kontroversen im Publikum von Oppositionellen, Stasi-Mitarbeitern, SED-Mitgliedern und anderen Bürgern sorgte. Wolle Neugebauer (Wolle XDP) veranstaltete hier nach der Wende die Tekknozid-Partyreihe.
Haus des Lehrers Mitte, Alexanderstr. 9 C5
Heeresbäckerei Kreuzberg, Köpenicker Str. 16/17 D6 ∙ Um 2000 herum haben hier die Pyonen gerne Sylvester gefeiert.
Heinrichs Tanzbar Schöneberg, Großgörschenstr./Steinmetzstr. E3
Helsinki Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 55 A5
Hirschbar (1) Mitte, Holzmarktstr. C5 ∙ (2) Friedrichshain, RAW-Gelände D7
Hof 23 Weißensee, Langhansstr. 23 A6
Hohe Tatra Mitte, Brunnenstr. 192 B5
Hoppetosse Treptow, Eichenstr. 4 D7
H.T.C.-Galerie Mitte, Neue Schönhauser Str. 19 C5 ∙ Analyse+Pediküre und Peep-Show waren zwei Namen von Performance-Ausstellungen im Keller hinterm Toaster.
Huxleys Neukölln, Hasenheide 107-113 E5
Ibiza Mitte, Karl-Marx-Allee 45 C6
Icon Prenzlauer Berg, Cantianstr. 15 A5
INIT Mitte, Chausseestr. 119 B4
Institut Mitte, Münzstr./Neue Schönhauser Str. B5 ∙ Eine Institution. RIchtige Lebenskünstler v
Intertank Kreuzberg, Manteuffelstr. 47 D5
Jazzkeller Treptow, Puschkinallee 5 D7 ∙ Legendärer Ort der DDR-Jazz-Szene
Jojo Mitte, Wilhelm-Pieck-Str. 216 B4
Junction Bar Kreuzberg, Gneisenaustr. 18 E4
K17 Friedrichshain, Kadiner Str. 17 C7
K77 Prenzlauer Berg, Kastanienallee 77 B5
K9 Friedrichshain, Kinzigstr. 9 C7 ∙ Hausprojekt mit Konzerten
Kaffee Burger Mitte, Wilhelm-Pieck-Str. 60 B5
Kalkscheune Mitte, Johannisstr. 2 C4
Kantine Prenzlauer Berg, Knaackstr. 97 A5
Karel Dubar (1) Friedrichshain, Warschauer Str. C7 ∙ (2) Friedrichshain, Simon-Dach-Str. C7 ∙
(3) Friedrichshain, Gubener Str. C6 ∙ Karel Dubar gilt gemeinhin (zumindest in Friedrichshain) als Erfinder der Wohnzimmerbar.
Kato Kreuzberg, Schlesisches Tor D6
KDW Mitte, Neue Schönhauser Str. B5
Kerngehäuse Kreuzberg, Cuvrystr. D6
Kesselhaus Prenzlauer Berg, Knaackstr. 97 A5
Kinski Neukölln, Friedelstr. E6
Kinzo (1) Mitte, Linienstr. B5 ∙ (2) Mitte, Karl-Liebknecht-Str. 11 C5
Kitkat (1) Kreuzberg, Glogauer Str. 2 D6 ∙ (2) Schöneberg, Nollendorfplatz D3 ∙ Weltberühmter, sexuell freizügiger Laden für Homos und Heteros. Hatte nach der Location in der ehemaligen Turbine noch ein Zwischenspiel im Vereinsheim 1893 und gastiert heute im Sage.
Klasse Zwei Mitte, Schörderstr./Bergstr. B4
Kloster Kreuzberg, Skalitzer Str. D6
Knaack Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 224 B6 · Aus einem 1952 gegründeten Jugendklub (benannt nach dem Widerstandskämpfer Ernst Knaack) wurde 1973 eine Ost- und nach der Wende eine gesamtdeutsche Disko sowie ein populärer Konzertclub mit musikalisch interessantem Programm.
Knast Schöneberg, Fuggerstr. 34 D2
K.O.B. Schöneberg, Potsdamer Str. 157 D3
Kommandantur Prenzlauer Berg, Knaackstr. B5· Ja, so war das damals: Direkt am Wasserturm betranken sich die jungen Menschen preiswert in einer kleinen Bar – und drumherum war noch kein einziges Haus saniert.
Köpi Mitte, Köpenicker Str. 137 D6
Kopier-Bar Mitte, Rosenthaler Str. 71 B5
Krausnick-Club Mitte, Krausnick-/Oranienburger Str. C4 · Seit den 80ern wurde hier Musik gemacht und gehört von Menschen, die oft einen Parka und Jeans trugen. Bands wie Feeling B waren hier Gäste.
Kreutziger Str. Friedrichshain C7
Krik Schöneberg, Motzstr./Nollendorfplatz D2 ∙ Der Laden hatte lange auf und wurde Anfang der 90er so auch eine der ersten Afterhour-Locations.
Kuckuck Kreuzberg, Anhalter Str. 7 D4
Kule Mitte, Auguststr. 10 B4
Kulturbaracke Mitte, Hackescher Markt C5 · Veranstaltungsort der Kulturwissenschaftler der Humboldt-Uni.
Kulturbrauerei Prenzlauer Berg, Knaackstr. 97 A5
Kulturfabrik Tiergarten, Lehrter Str. 35 B3
Kumpelnest 3000 Schöneberg, Lützowstr. 23 D3
Kunst und Technik (1) Mitte, Monbijoustr. C4
(2) Mitte, Chausseestr. B4 ∙ Gegenüber vom Bode-Museum wurde aufgrund von Überfüllung – geheim, geheim – an jedem 6. Tag geöffnet und gefeiert.
Kunstfabrik am Flutgraben Treptow, Am Flutgraben 3 D7
Kurvenstar Mitte, Kl. Präsidentenstr. 3 C5
Kurzzeitvergnuegen Friedrichshain, Libauer Str. 6 C7 ∙ In der Nachfolge der Maibar wurden im Kurzzeitvergnuegen Dienstags und am Wochenende Capirinhas ausgeschenkt und Performances veranstaltet: Kochshows, Breaking the plates und namhafte DJs lockten in die Libauer Str. bis die Polizei mit einem Überfallkommando dem illegalen Treiben ein Ende setzte.
KvU (1) Mitte, Invalidenstr. 3 B4 ∙ (2) Mitte, Kremmener Str. 9 A5 ∙ Im Vorfeld des Kirchentags in Ostberlin 1987 gründete sich eine Initiative für einen Kirchentag von unten, der im Juni 1987 mit 6000 Besuchern gefeiert wurde. Daraus entstand die kontinuierlich arbeitende Gruppe KvU, die ein zentraler Anlaufpunkt für die DDR-Opposition wurde und 1988 in der Elisabethgemeinde Räume fand. Auch die Ostberliner Punks engagierten sich hier und veranstalten Konzerte u. a. auch in der Zionskirche.
Kyborg Prenzlauer Berg, Rykestr. B5
lab.oratory Friedrichshain, Mühlenstr. D6
Liebig Friedrichshain, Liebigstr. C7
Lime Club Mitte, Dircksenstr. 105 C5
Linie 206 Mitte, Linienstr. 206 B5
Linientreu Charlottenburg, Budapester Str. 42 D2
Lisa Lounge Mitte, Invalidenstr. 4 B4
Loft Schöneberg, Nollendorfplatz D3
loop Mitte, Schlegelstr. 26/27 B4
Love WG Mitte, Neue Schönhauser Str. 20 C5
Luxus Prenzlauer Berg, Belforter Str. 18 B5
Lychi Prenzlauer Berg, Lychener Str. 62 A5
Madonna Kreuzberg, Wiener Str. D6
Magnet Prenzlauer Berg, Greifswalder Allee 212-213 B6
Maibar Mitte, Kastanienallee 56 B5 ∙ Über den Seitenflügel-Eingang gelangte man in den zweiten Stock, wo auf 56 qm gerne über 100 Leute Caipis tranken und tanzten. Nach 31 Tagen Mai war Schluss und das Haus konnte endlich schön saniert werden.
Mainzer Str. Friedrichshain C7 ∙ Vor der angedrohten Räumung versuchten Besetzer und Unterstützer, sich mit Barrikaden zu schützen. 4000 Polizisten setzen dann tagelang CS-Gas, Blendgranaten, Gummigeschosse und Hubschrauber ein, um die SPD-Politik durchzusetzen.
Mama Prenzlauer Berg, Winsstr. 59 B5
Manson Prenzlauer Berg, Schliemannstr. A5
Marabu Kreuzberg, Oppelner Str. 23 D6
Maria Friedrichshain, Straße der Pariser Kommune D6
Mariza Istok Friedrichshain, Frankfurter Allee 52 C7
Marylin Kreuzberg, Muskauer Str. 23 D6 ∙ Einer der Orte, an denen sich Heiner Müller dem Tod entgegentrank.
Massengrab Mitte, Oranienburger Str. 52-54 B4
Matrix Friedrichshain, Warschauer Platz D6
Mehringhof Kreuzberg, Gneisenaustr. 2 E4
Melitta Sundström Kreuzberg, Mehringdamm 61 E4
Metropol Schöneberg, Nollendorfplatz D3
Milchbar Kreuzberg, Manteuffelstr. 40/41 B5
Milchhof Mitte, Anklamer Str. 15 B5
Mir Kreuzberg, Lübbener Str. 1 D6
Mittwochsbar Friedrichshain, Schreinerstr. C7
Mittwochsbar Mitte, Auguststr. 26 B4 ...und Samstagsclub
Mittwochsclub Prenzlauer Berg, Kopenhagener Str. A5 ∙ In spektakulären Katakomben unter der Kohlenquelle konnte man hervorragend den Mittwochabend verbringen.
Montagsbar Mitte, Rosa-Luxemburg-Str. 13 B5 Auch Zora Lanson
Montagsbar Mitte, Ackerstr. B4
Morena Kreuzberg, Wiener Str. 60 D6
Movie Wilmersdorf, Lietzenburger Str./Uhlandstr. D1
MS Sanssouci Kreuzberg, Groebenufer D6
Mudd Club Mitte, Große Hamburger Str. 17 B4
Mulackbar Mitte, Mulackstr. B5
Mutoid Waste Company (4) Mitte, Auguststr. 4 B4 ∙ Hier stand das Hausprojekt, in dem die Company lebte.
Mutzek Mitte, Invalidenstr. B4
Mysliwska Kreuzberg, Schlesische Str. 35 D6
Treffpunkt der Kreuzberger Boheme, die zu später Stunde unter der befreienden Wirkung des Alkohols auch auf Tischen und Tresen tanzt – seit 1989.
Naunynritze Kreuzberg, Naunynstr. 63 D6
Nautilus Kreuzberg, Görlitzer Str. 71 D6
NBI (1) Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 8 B5
(2) Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 157 A5
Nemo Prenzlauer Berg, Oderberger Str. 46 A5
Niagara Kreuzberg, Gneisenaustr. 58 E5
No Smoking Friedrichshain, Dannecker Str. D7
Non Tox Friedrichshain, Mühlenstr. D6
Nordbar Mitte, Invalidenstr. B4
Nova Mitte, Joachimstr. 1 B5
O8 Mitte, Invalidenstr. 31 B4
O-Bar Kreuzberg, Oranienstr. 168 D5
Obst und Gemüse Mitte, Oranienburger Str. 48 B4 ∙ Anfang der 90er Jahre gab es genau drei Läden in der Oranienburger Straße: Tacheles, Silberstein und halt das Obst und Gemüse. Da war noch nix zu durchgestylt oder überambitioniert.
Onyx Mitte, Hackescher Markt 4 C5
Operncafe Mitte, Unter den Linden C4 ∙ Zu Ostzeiten äußerst begehrtes Tanzcafe, in dem sich Sonntags und Montags die Schwulenszene der Republik traf.
Ostgut Friedrichshain, Mühlenstr. D6
Oxymoron Mitte, Rosenthaler Str. 40-41 C5
Pan(a)sonic Mitte, Invalidenstr B4 ∙ 1995 wurde hier mit einem Konzert der gleichnamigen finnischen Band eröffnet von dem Zeitzeugen eine recht brachiale Lautstärke und ungewohnte Tonfolgen erinnern. Daniel Pflumm betrieb diesen Laden des Minimal-Techno als Nachfolger des Elektro.
Paris Bar Charlottenburg, Kantstr. 152 D1
Parkhaus Treptow, Puschkinallee 5 D7
Parole Südsee Friedrichshain, Wühlischstr. C7
Paules Metal-Eck Friedrichshain, Simon-Dach-Str./Krossener Str. C7 ∙ Existiert seit Mitte der 90er und ist somit Friedrichshainer Urgestein. Ein schöner Laden zum Biertrinken im entspannten Metalmilieu. Die Renovierung in den 00er Jahren war augenscheinlich inspiriert vom Film From Dusk till Dawn.
Pavillon im Weinbergswegpark Mitte B5
Pfefferbank Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 176 B5
Pfefferberg Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 176 B5
Pick Up Prenzlauer Berg, Greifenhagener Str. 16 A5
Pilatus Friedrichshain, Kreutziger Str. C7
Pinguin Club Schöneberg, Wartburgstr. E2 ∙ Ab Mitte der 80er Jahre trafen sich hier im Pinguinclub − Treffpunkt für Künstler ebendiese.
Pink Panther Kreuzberg, Lausitzer Platz D6 ∙ Eine räudige, unspektakuläre Punk-Kaschemme, nach der man sich heute – vor allem in der Lage – die Finger lecken würde.
Planet (1) Kreuzberg, Köpenicker Str. C5 ∙ (2) Friedrichshain, Tunnelstr. D7 ∙ Keimzelle der Berliner Technokultur.
Pleasure Dome Kreuzberg, Hasenheide E5 ∙ Rock-Disco mit spektakulärer Einrichtung wurde nach ein paar Jahren Opfer der Konkurrenz durch die neue elektronische Clubkultur.
Podewil Mitte, Klosterstr. 68 C5
Postfuhramt Mitte, Oranienburger Str. C7
Potse Schöneberg, Potsdamer Str. 180 D3
Praxis Dr. McCoy Kreuzberg, Köpenicker Str. C5 ∙ „Housemusic All Night Long“ versprach die Praxis – zu Beginn der 90er Jahre ein Szenetreff wie Ufo und Fischlabor.
Quartier Latin Tiergarten, Potsdamer Str. D3
Wo später das Wintergarten-Variete eröffnete und sich vormals ein wichtiger jazzlastiger Konzertladen befand, wurden Anfang der 90er Gay Tea Dances veranstaltet – also krasse Technoparties.
Quasimodo Charlottenburg, Kantstr. 12a D2
Querelle Schöneberg, Martin-Luther-Str. 19 D2
Radio Berlin Mitte, Veteranenstr. 22 B5
Rauchhaus Kreuzberg, Mariannenplatz D5
Rauschgold Kreuzberg, Mehringdamm 62 E4
Razzle Dazzle Friedrichshain, Mühlenstr. D6
Regenbogenfabrik Kreuzberg, Lausitzer Str. 22 D6
Risiko Schöneberg, Yorckstr. E3 ∙ Westberlin, 80er Jahre at its best. Im 1981 als Schwulen- und Lesbenladen gegründeten Risiko stand später Blixa Bargeld hinterm Tresen und traf sich die subkulturelle Prominenz. Alkohol und Drogen wurden der Legende nach in unüberschaubaren Mengen konsumiert.
Rock It Schöneberg, Lützowplatz E3 ∙ Großgeworden war das Rock It in der Neuköllner Karl-Marx-Straße mit einem Angebot, dem nur wenige 20jährige widerstehen konnten: 6 DM für drei Freigetränke, dazu die übliche Indie-Tanzmusik – und das alles während der Woche Dienstags und Donnerstags.
Roses Kreuzberg, Oranienstr. 187 D5
Rot-Kreuz-Club Mitte, Albrechtstr. 24 C4
Rote Rose Kreuzberg, Adalbertstr. 90 D5 ∙ Wer aus den umliegenden Clubs und Kneipen herausgekehrt wird, findet hier nach wie vor Asyl beim "boheme-unverdächtigen Prekariat." (Rosa)
Rotkäppchen Neukölln, Maybachufer 21 D6
Roxy Bar Mitte, Chausseestr. 36 B4
Ruine Schöneberg, Winterfeldtplatz D3 ∙ Der jahrelang teilbesetzte Treffpunkt der Gestrandeten West-Berlins wurde 1987 Opfer einer fehlenden Brandmauer.
Russenbar Friedrichshain, Rigaer Str. 78 C7
Sabor de Favela Mitte, Mauerstr. 15 C4 ∙ Der „Brasilianer“ im Bermudadreieck von WMF, Elektro und Friseur
Sage Club Mitte, Köpenicker Str. 76 C5 · Seit 1997 heisst der Laden am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße Sage (Vormals Walfisch und Bogaloo). Am Wochenende gabs ordentlich Techno und unter der Woche auch mal Indie und Hiphop.
Samakeller Friedrichshain, Samariterstr. 32 C7
Ein absolutes Highlight der Ausgehkultur, eben weil es sich um einen klassischen, modrigen Punker-Keller handelte, in dem auch Persönlichkeiten wie Hermes Phettberg begrüßt wurden.
Scheinbar Schöneberg, Monumentenstr. 9 E3
Schizzo-Tempel Friedrichshain, Rigaer Str. 77 C7
Schlawinchen Kreuzberg, Schönleinstr. 34 E5
Schlegelclub Mitte, Schlegelstr. 26-27 B4
Schleusenkrug Charlottenburg, Müller-Breslau-Str. D2
Schliemann Prenzlauer Berg, Schliemannstr. 21 A5 ∙ Eigentlicher Name: Cafe Seifen und Kosmetik, bekannt für Kiffzeug.
Schlot Prenzlauer Berg, Kastanienallee 29 B5
Schmalzwald (1) Prenzlauer Berg, Kastanienallee 7-9 A5 ∙ (2) Mitte, Schlegelstr. 26-27 B4
Schnabelbar Kreuzberg, Oranienstr. 31 D5
Schnarup Thumby Friedrichshain, Scharnweberstr. 38 C7
Schokofabrik Kreuzberg, Mariannenstr. D5
Schokoladen Mitte, Ackerstr. 169 B4
Schöne Christine Prenzlauer Berg, Christinenstr. 15 B5
Schoppenstube Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 44 A5
Schwarzes Cafe Charlottenburg, Kantstr. 148 D1 ∙ Das in den 70ern gegründete Cafe im ersten Stock mit den namensgerechten schwarzen, hohen Wänden bietet nach wie vor 24 Stunden am Tag ein gutes Frühstück oder was der anspruchsvolle Berliner sonst noch so braucht.
Schwuz (1) Schöneberg, Kulmer Str. 20a D3 ∙ (2) Kreuzberg, Hasenheide E5 ∙ (3) Kreuzberg, Mehringdamm E4 ∙ 1987 zog das SchwulenZentrum von seiner ersten Location in die Hasenheide und 1995 dann weiter an den Mehringdamm. Als erster laden der politischen Schwulen- und Lesbenszene war der Laden ein Nukleus, von dem aus zahlreiche queere Aktionen und Gründungen angestossen wurden.
Screenbar Mitte, Schönhauser Allee B5 ∙
War im Hof der 8mm-Bar
SD 33 Friedrichshain, Simon-Dach-Str. 33 C7 ∙ Im unsanierten Haus wurde der Dachboden mit einem Tresen ausgestattet und eine Zeit lang fleißig gefeiert.
SEK Friedrichshain, Scharnweberstr./Colbestr. C7
Sensor Prenzlauer Berg, Hufelandstr. 11 B6
Sexiland Mitte, Rosenthaler Platz B5 ∙ Das Plakat mit der sich gelangweilt auf den Arm stützenden Blondine mit Sternchen über den entscheidenden Stellen, kannte in den 90ern jeder in Berlin. Der auf dem Plakat beworbene Sexshop Big Sexyland wurde Namensgeber für einen Club, der sich in einer ehemaligen öffentlichen Toilette unter dem Rosenthaler Platz befand und im allgemeinen äußerst positiv erinnert wird.
Shin Shin Mitte, Auguststr. 82 B4
Silberstein Mitte, Oranienburger Str. C4
Sky Club Mitte, Dircksenstr. 98 C5
Slumberland Schöneberg, Goltzstr. 24 D3
Sniper Mitte, Rosenthaler Str. B5-C5. ∙ In einer Orgie von Metall- und Elektrogerümpel war der Sniper eine kleine, feine Bar mit Konzerten – gelegen im Central-Hof und betrieben von Rosa. Rainald Goetz – so will es die Legende – hat an den funktionsfähigen Monitoren und Apparaturen die Zukunft des VJing erkannt.
SO 36 Kreuzberg, Oranienstr. D5 ∙ Hier haben alle guten Indie-, Harcore- und Punkbands der Welt zumindest einmal gespielt. An Legenden ist der Laden auch nicht arm: Mitbesitzer Martin Kippenberger schmiss einst Ratten-Jenny raus, um danach von ihr das zerbrochene Bierglas ins Gesicht zu bekommen. So erzählt es Wolfgang Müller in seinem lesenswerten Buch Subkultur. Westberlin 1979-1989. Und während eines Kraftwerkkonzerts bohrte die Band ein riesiges Loch durch die Bühnenwand in die Garderobe. Später gab es die Reihe Electric Ballroom für die Feierei am Montag abend.
Sophienclub Mitte, Sophienst. B5 ∙ In den 80ern als offizieller Jugendklub gegründet, wurde der Sophienclub schnell zu einer bekannten Spielstätte von Konzerten für ein alternativeres Publikum. Nach der Wende privatisiert, entwickelte er sich zu einem studentischen Laden mit Alternative- und Indiemusik im Programm.
SOS Prenzlauer Berg, Kollwitzstr. B5
Speicheldrüse Mitte, Tucholskystr. B4
Sportlertreff Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 21 B5
St. Kilda Tripsdrill Prenzlauer Berg, Eberswalder Str. A5 ∙ In dem ehemaligen Kartoffelhandel am Mauerpark wurde getrunken und getanzt im Stil der Zeit.
Stahlwerk Friedrichshain, Kreutziger Str. C7
Ständige Vertretung (StäV) Mitte, Oranienburger Str. B4 ∙ Unterm Tacheles befand sich diese Technohölle.
Stasisauna Prenzlauer Berg, Straßburger Str. 39 B5
Stellwerk Friedrichshain, Danneckerstr. 1 D7
Stonz Schöneberg, Wintefeldplatz D2
Subground Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 176 B5 ∙ Der Subground war der große Club auf dem Pfefferbergareal mit einem gut angenommenen Feier-Programm.
Subversiv Mitte, Brunnenstr. 6/7 B5
Suicide Club Mitte, Dircksenstr. 41 C7 ∙ In den 90ern gabs hier vor allem Hardcore-Elektro und Atari-Teenage-Riot waren präsent.
Supamolly Friedrichshain, Jessnerstr. C7 ∙ Der Legende nach wurde zu den Zeiten der Mainzer Straße in dem besetzten Haus der weltgrößte Supa-Molly mit einem Fassungsvermögen von 25 Litern befüllt – ein entsprechender Weinballon hing zumindest lange über der Tür. Neben zahllosen Konzerten fanden hier auch Technopartys und Volkstheater statt, und das alles ziemlich unkommerziell.
Syndikat Neukölln, Weisestr. 56 E5
Tacheles Mitte, Oranienburger Str. B4 ∙ Das bekannteste Symbol des Nachwende-Berlins mit seiner markanten Erscheinung war seit seiner Besetzung 1990 Heimstatt für Künstler und verschiedene Veranstaltungsorte, Bars und ein wunderschönes Kino. Trotz des Hypes um die spätere Touristenattraktion und Kämpfen zwischen Fraktionen und mit Investoren hielt sich eine Atmosphäre, die sich von der mehr und mehr kommerzialisierten Umgebung abhob. Im Cafe Zapata und den Sälen fanden etliche Konzerte statt und in der Sylvesternacht 1993 ein legendäres Aufeinandertreffen von Spiral Tribe mit der Mutoid Waste Company: Blast Off 1994.
Tagung, die Friedrichshain, Wühlischstr. 29 C7
Tanzschule Schmidt Mitte, Rosenthaler Str. 38 C5 ∙ Lag über der galerie berlintokyo
TBC-Bar Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 177 B5 ∙ Vorläufer der 8mm-Bar
Technik Mitte, Burgstr. 27 C5
Temple Mitte, Neue Grünstr. 15 C5
Tempodrom (1) Tiergarten, Potsdamer Platz C3 (2) Tiergarten, In den Zelten C3 ∙ (3) Friedrichshain, Postbahnhof D6 ∙ Die legendäre Geschichte: Von ihrem Erbe kauft Irene Moessinger ein Zirkuszelt und erschafft einen einmaligen Ort für zeitgemäße, durchgeknallte Variete-Unterhaltung und Konzerte von Ideal und Ton-Steine-Scherben bis Nick Cave. In den Zirkuswagen drumherum tobte das alternative Leben. Mit jedem Umzug wirds ein wenig braver, aber es bleibt liebenswert.
Thaerkocher Friedrichshain, Thaerstr. C7
The Three Knights Mitte, Köpenicker Str. 48 C6
Time Limited Club Treptow, Schmollerplatz 22-23 E6
Toaster Mitte, Neue Schönhauser Str. 20 C5
Tommy-Weisbecker-Haus Kreuzberg, Wilhelmstr. 9 D4
Toms Bar Schöneberg, Motzstr. 19 D2
Torpedokäfer Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 69 A5
Trakabar Mitte, Rungestr. 30 C5
Traktor Mitte, Brunnenstr. 192 B5
Tränenpalst Mitte, Friedrichstr. C4
Trash Kreuzberg, Oranienstr. 40-41 D5
Tresor Mitte, Leipziger Str. 126-128 C4
Triebwerk Kreuzberg, Urbanstr. 64 E5
Trommel Mitte, Kastanienallee B5
Tuntenhaus (1) Friedrichshain, Mainzer Str. 4 C7 ∙ (2) Prenzlauer Berg, Kastaienallee B5
Turbine Kreuzberg, Glogauer Str. 2 D6
Turbine Rosenheim Schöneberg, Rosenheimer Str. E2
U-Club Mitte, Köpenicker Str. 48 C5
UFO (1) Kreuzberg, Köpenicker Str. 6 D6 ∙ (2) Kreuzberg, Großgörschenstr./Steinmetzstr. E3 ∙ Das UFO war 1988 der erste Acid-Techno-Laden, der schnell Heimstatt wurde für die damals noch sehr überschaubare Szene.
Urgilab Friedrichshain, Gärtnerstr. 24 C7
Vereinsheim 1893 Mitte, Michaelkirchstr. C5 Auf drei Etagen wurde Anfang/Mitte der 90er von Freitag bis Montag geravt.
Wabe Prenzlauer Berg, Dimitroffstr. 101 B6
WAF-Salon Friedrichshain, Rigaer Str. 77 C7
Walfisch Mitte, Köpenicker Str. 76 C5 ∙ Der erste richtige Afterhour-Club bot Anfang der 90er Jahre härtere Sounds ab dem frühen Vormittag.
Weinerei (1) Mitte, Fehrbelliner Str. ∙ (2) Mitte, Strelitzer Str. B4 ∙ Die Weinereien waren immer Orte, wo man gut essen und trinken konnte. Man bezahlte dann, soviel man wollte. Das war neu.
Weinsalon Friedrichshain, Schreinerstr. 59 C7
White Trash Mitte, Wilhelm-Pieck-Str. 201 B4
Wild at Heart Kreuzberg, Wiener Str. D6
Wiener Blut Kreuzberg, Wiener Str. 14 D6 ∙ Kreuzberger Kicker- und Fussballbar, in der man die 50-Mark-Zeche auch mal einen Tag später zahlen konnte. Ende der 90er wurde im 70er-Retro-Stil renoviert und es sah mehr nach Simon-Dach-Straße aus.
WMF (1) Mitte, WMF-Haus Mauerstr. C4 ∙ (2) Mitte, Leipziger Platz C4 ∙ (3) Mitte, Burgstr. C5 ∙ (4) Mitte, Johannisstr. C5 ∙ (5) Mitte, Ziegelstr. C4 ∙ Das WMF war schnell nach seiner Gründung 1990 im Haus der gleichnamigen württembergischen Messerhersteller einer der Clubs der Stadt. Namhafte DJs und Künstler bespielten den Laden, der sich bei seinen regelmäßigen Umzügen großzügig beim DDR-Mobiliar u. a. des Palastes der Republik bedienten.
Wohnzimmer Prenzlauer Berg, Lettestr. 6 A5
WTF Mitte, Holzmarktstr. 12 C5
Wurach Mitte, Neue Promenade 5 C5
Würgeengel Kreuzberg, Dresdner Str. 122 D5
Wydoks Mitte, Schönhauser Allee 5 B5
X-B-Liebig Friedrichshain, Liebigstr./Rigaer Str. C7
XS-Club Kreuzberg, Glogauer Str. 2 D6
Yaam (1) Treptow, vor der Arena D7 (2) Kreuzberg, Cuvrystr. D6 ∙ Der Young African Arts Market hat bis heute an verschiedenen Stellen rund um die Spree überlebt und gibt nach wie vor verschiedenen Spielarten afrikanischer und jamaikanischer Kultur ein Zuhause.
Yorck 59 Kreuzberg, Yorckstr. 59 E4
Zest Charlottenburg, Kantstr. 134 D1 ∙ 80er-Jahre-Laden
Zielona Gora Friedrichshain, Grünberger Str. 73 C7
Zora Lanson Mitte, Rosa-Luxemburg-Str. 13 B5
Auch Montagsbar
Zosch Mitte, Tucholskystr. 30 B4
Zum Burgfrieden Prenzlauer Berg, Wichertstr. 69 A5 ∙ Schwulenkneipe und Drehort des Films Coming Out (1989, Heiner Carow), der als erster und letzter DEFA-Film das Schwulsein der Hauptfigur thematisierte.
Zum Revier Mitte, Schönhauser Allee 20 B5
Zyankali Bar Kreuzberg, Großbeerenstr. 64 E4


Theater, Läden und Sonstiges

Abenteuerspielplatz Friedrichshain, Kreutziger Str./Boxhagener Str. C7 ∙ Anfang der 90er bauten die Anwohner aus den überwiegend besetzten Häusern einen Abenteuerspielplatz auf die Brache Kreutziger/Boxhagener. Für den ­– in diesem Fall besonders hässlichen – Wohnungsbau wurde der viel genutzte Platz dann ersatzlos geräumt.
Akademie der Künste Tiergarten, Hanseatenweg 10 C2
Ballhaus Naunynstraße Kreuzberg, Naunynstr. 27 D5
Baumhaus an der Mauer Kreuzberg, Bethaniendamm D6 ∙ Auf dem Gebiet, das zwar westlich der Mauer stand aber offiziell zur DDR gehörte, baute sich der Rentner Osman Kalin von 1983 an einen Garten mit einer zunächst kleinen Hütte. Vor der Wende vom ZK abgesegnet, überlebte es auch die Wiedervereinigung.
Beach Mitte Mitte, Chausseestr. B3
Bethanien Kreuzberg, Marianneplatz D5
Cafe Nostalghia Prenzlauer Berg, Knaackstr. 43 B5
Dead Chickens Neukölln, Schinkestr. D5
Freak Out Prenzlauer Berg, Rykestr. 25 B5
Freies Schauspiel Neukölln Neukölln,
Sanderstr. E5
Hard Wax Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer 44 D5 ∙ Von Mark Ernestus gegründeter Plattenladen und zweite Heimat aller bekannten Berliner DJs, die hier zum Teil auch arbeiteten.
Hexenkessel Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 177b B5
Juliettes Literatursalon Mitte, Gormannstr. 25 B5
Kinderbauernhof Kreuzberg, Adalbertstr. D5
Kreuzdorf Kreuzberg, Bethaniendamm D6 ∙ Wagenburg
Kulturhaus Mitte Mitte, Rosenthaler Str. 51 B5
Ungefähr 2000 Kulturhäuser soll es in der DDR gegeben haben. Neben der Propagierung sozialistischer Kultur entwickelten sich einige auch zu Orten für zeitgenössische, progressive Kunst. Das inzwischen geschlossene Kulturhaus bot in den 90ern u. a. auch Open-Air-Vorstellungen ausgewählter Filme.
Leila M Mitte Rosa-Luxemburg-Str. 30 B5
Lohmühle Treptow, Lohmühlenstr. D6 ∙
Wagenburg
Haus der Demokratie Mitte, Friedrichstr. 165 C4 ∙ Mit dem Bau der Friedrichstadtpassagen begann die Politur der historischen Mitte. Während die letzten Orte der Subkultur zügig aus der Friedrichstadt verschwanden, hielt sich das Haus der Demokratie noch bis 1999 bevor der Deutsche Beamtenbund hier seine Residenz hinstellte. Hier hatten zur Wendezeit fast alle unabhängigen Ostberliner Bürgergruppen und -bewegungen ihr Büro.
Palast der Republik Mitte, Schloßplatz C5
Prater Prenzlauer Berg, Kastanienallee 7-9 A5
Radio 100 Schöneberg, Potsdamer Str. D3
Ramm Theater Kreuzberg, Fidicinstr. E4
Ratibor Theater Kreuzberg, Cuvrystr. 22 D6
Roter Salon Mitte, Rosa-Luxemburg-Platz B5
Schwarzenraben Mitte, Neue Schönhauser Str. 13 B5 ∙ Restaurant von Dimitri Hegemann
Schwarzer Kanal Mitte, Schillingbrücke D6 ∙ Wagenburg
Späti Prenzlauer Berg, Choriner Str. 12 B5
Staatsbank Mitte, Französische Str. 35 C4
Soultrade Neukölln, Sanderstr. 29 E5
Theater o. N. Prenzlauer Berg, Kollwitzstr. 53 B5
Theater unterm Dach Prenzlauer Berg, Dimitroffstr. 101 B6
Theater Zerbrochene Fenster Kreuzberg, Fidicinstr. 3 E4
Volksbühne Mitte, Rosa-Luxemburg-Platz B5
Volxgolf Mitte, Chaussestr. B4
WBM Mitte, Dircksenstr. C5 ∙ Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte war nach der Wende für praktisch den ganzen Häuserbestand in Mitte zuständig und damit auch für die Gewerberäume. Die Mitarbeiterin Jutta Weitz wurde damals zu einer Ikone der Subkultur, da sie sich für zahlreiche Künstler und Clubbetreiber und deren Projekte einsetzte z. B. den Eimer, das Haus Schwarzenberg und das Zosch.
Weltrestaurant Markthalle Kreuzberg, Pücklerstr. 34 D6
Writer´s Corner Mitte, Bahnhof Friedrichstraße C4∙ Treffpunkt der Sprüherszene in den 90ern
Zionskirche Mitte, Zionskirchplatz B5


Aktionen

Autosex Charlottenburg, Leibnizstr. D1 ∙ Die Aktionsgruppe Außerirdische Schönheiten veranstaltete auf einem Parkplatz in der Leibnizstraße anläßlich der 750-Jahr Feier Berlins diese Performance, die N. U. Unruh von den Einstürzenden Neubauten in einem Kurzfilm festhielt. Musiziert wurde mir Kreissäge und Vorschlaghammer und dabei kam es zu einer unsittlichen Annäherung von zwei Schrottkarren. Dabei waren Florian Vogelfrey, Jan Siam, Günther Held und Andrew Unruh.
Besetzung der Oberbaumbrücke Kreuzberg/Friedrichshain D6 ∙ Unter dem Motto Oberbaumbrücke bleibt Stadtringlücke wurde neben zahlreichen anderen Aktionen am 4.7.1992 die besagte Brücke besetzt – als Menetekel für die Hauptstadtwerdung und die Bedrohung der Kreuzberger Idylle durch Verkehr und Mieterhöhungen.
Besetzung Lenné-Dreieck Tiergarten,
Lennéstr. C3-C4 ∙ Am 26. Mai 1988 wurde das Gelände, das zwar jenseits der Mauer lag aber noch bis zum 1. Juli 1988 zur DDR gehörte, besetzt und dann zum Hüttendorf ausgebaut. Bei der Räumung flohen 182 Besetzer über die Mauer nach Ost-Berlin, von wo aus es über normale Grenzübergänge zurück in den Westen ging.
Bolle Kreuzberg, Wiener Str./Skalitzer Str. D6 ∙ In den 90ern war an dieser Stelle vor allem: nix bzw. die Ruine eines ehemaligen Supermarkts, der am 1. Mai 1987 geplündert und angezündet wurde. Zwar nicht von den Autonomen sondern einem stadtbekannten Pyromanen, wie sich später herausstellte. Aber wie dem auch sei: „Bolle sah auch schon mal besser aus.“ ist als Kommentar eines Passanten überliefert.
Getränke Hoffmann Kreuzberg, Manteuffelstr./Waldermarstr. D6 ∙ Traditionell wurde der Getränke Hoffmann vor den 1. Mai-Krawallen als erstes geplündert.
Mutoid Waste Company (1) Kreuzberg, Görlitzer Park D6 ∙ Im Sommer 1989 zog die anarchistische Kommune von London nach Berlin auf das Gelände des späteren Görlitzer Parks. Auf den Gleisen der Schlesischen Bahn ließen sie die Schrottskulpturen Beetleman und Peacebird auf die Mauer zu fahren. Angeblich reagierte die verängstigte DDR-Führung mit dem Abbau der Gleise auf ihrer Seite. ∙ (2) Mitte, Kapelleufer D6 Am östliche Spreeufer kam es einst zum Kampf feuerspuckender Fahrzeuge und wurden die MiGs in den Boden gerammt. Auch die Skulptur Drei Panzer stand hier. ∙ (3) Tiergarten, Potsdamer Platz D6 ∙ Hier hatten sie beim Tempodrom ihr Quartier aufgeschlagen.
Schlacht auf der Oberbaumbrücke Kreuzberg/Friedrichshain, Oberbaumbrücke D6


Kinos

Acud Mitte, Veteranenstr. 21 B5 ∙ Filmvorführer Stephan zeigte in der Spätvorstellung – die es ja in den 90ern auch noch in einem anderen Umfang gab – in unsanierten Räumlichkeiten den ausgewählten Film auch für den einzelnen Cineasten.
Alhambra Wedding, Müllerstr. 136 A2
Alhambra Too Wedding, Triftstr. 67 A3
Arsenal Schöneberg, Welserstr. 25 D2
Astor Charlottenburg, Kurfürstendamm 217 D1
Babylon Kreuzberg, Dresdner Str. 126 D5
Balázs Mitte, Karl-Liebknechtstr. 9 C5
Babylon Mitte Mitte, Rosa-Luxemburg-Str. 30 B5
Berliner Kinomuseum Kreuzberg, Großbeerenstr. 57 E4
Blow Up Prenzlauer Berg, Immanuelkirchstr. 14 B5
Börse Mitte, Burgstr. 27 C5
Broadway Charlottenburg, Tauentzienstr. 8 D2
Camera Mitte, Oranienburger Str. 54 B4
Central Mitte, Rosenthaler Str. 39 B5-C5
Checkpoint Mitte, Leipziger Str. 55 C4
Cinema Paris Charlottenburg, Kurfürstendamm 211 D1
Colosseum Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 123 A5
Delphi Charlottenburg Kantstr. 12a D2
Delta Mitte, Wolliner Str. 18/19 A5
Eiszeit Kreuzberg, Zeughofstr. 20 D6
Europa Studio Charlottenburg, Tauentzienstr. 9 D2
Eva Lichtspiele Wilmersdorf, Blissestr. 18 E1
FaF Prenzlauer Berg, Bötzowstr. 1-5 B6
Filmbühne am Steinplatz Charlottenburg, Hardenbergstr. 12 D1
Filmbühne Wien Charlottenburg, Kurfürstendamm 26 D2
Filmkunst 66 Charlottenburg, Schlüterstr. 17 D1
Filmpalast Charlottenburg, Kurfürstendamm 225 D2
Filmrauschpalast Tiergarten, Lehrter Str. 35 B3
FK Friedrichshain Friedrichshain, Volkspark B6
FK Hasenheide Neukölln, Volkspark E5
FK Kreuzberg Kreuzberg, Mariannenplatz D5 hinterm Bethanien
fsk Kreuzberg, Wiener Str. 20 D6 ∙ Von 1987-1994 zeigte das Kinokollektiv sein ausgewähltes Programm in der Wiener Straße, bevor es an den Oranienplatz ging. Eines der wichtigsten Kinos der Stadt.
Gloria Charlottenburg, Kudamm 12 D2
Graffiti Wilmersdorf, Pariser Str. 44 D1
Hackesche Höfe Mitte, Rosenthaler Str. 40-41 C5
Hollywood Charlottenburg, Kurfürstendamm 65 D1
International Mitte, Karl-Marx-Allee 33 C5
Intimes Friedrichshain, Niederbarnimstr. 15 C7
Kant Kinos Charlottenburg, Kantstr. 54 D1
Kellerkino Kreuzberg, Dresdner Str. 125 D5 ∙ Fast neben dem Babaylon gelegen, war das Kellerkino ein echtes Off-Kino für ca. 40 Zuschauer.
Kinoklub Mitte, HU-Hauptgebäude C4
Kosmos Friedrichshain, Karl-Marx-Allee 131 C6
Kuli Charlottenburg, Kurfürstendamm 207-208 D1
kurbel, die Charlottenburg, Giesebrechtstr. 4 D1
Lichtblick Prenzlauer Berg, Kastanienallee 77 B5
Lupe Charlottenburg, Kurfürstendamm 202 D1
Lupe 2 Charlottenburg, Olivaer Platz 15 D1
Marmorhaus Charlottenburg, Kurfürstendamm 236 D2
Moviemento Kreuzberg, Kottbusser Damm 22 E5
Nickelodeon Mitte, Wilhelm-Pieck-Str. 216 B4
Notausgang Schöneberg, Vorbergstr. 1 E3
Odeon Schöneberg, Hauptstr. 116 E2
Odyssee Prenzlauer Berg, Prenzlauer Allee 80 A6
Off Neukölln, Hermannstr. 20 E5
Olympia Charlottenburg, Kantstr. 162 D2
Passage Neuköllne, Karl-Marx-Str. 131 E6
Regenbogenkino Kreuzberg, Lausitzer Str. 22 D6
Royal Palast Charlottenburg, Tauentzienstr. 9 D2
Scala Mitte, Friedrichstr. 112a B4
Sputnik Südstern Kreuzberg, Hasenheide 54 E5
Sputnik Wedding Wedding, Reinickendorfer Str. 113 A3
Studio Charlottenburg, Kurfürstendamm 71 D1
Tilsiter Lichtspiele Friedrichshain, Richard-Sorge-Str. 25 C6
Xenon Schöneberg, Kolonnenstr. 5 E3
Yorck Kreuzberg, Yorckstr. 86 E4
Zeughauskino Mitte, Unter den Linden 2 C4
Zoopalast Charlottenburg, Hardenbergstr. 29a D2